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INGENIEURBÜRO EVA-MARIA CATTOEN

Mag. Mag. Ökologie & Zoologie und Mediatorin (i.Ausb.)

Leistung: Prozessbegleitung, Beratung
Periode: 2017
Für: elmauer institute Tirol
Web:
Themen : Leitbild, Strategie, Tiroler Schutzgebiete

Ausarbeitung einer Landesstrategie der Tiroler Schutzgebietsbetreuung

PROJEKTBESCHREIBUNG

Im Jahr 2017 hat das Regierungsbüro von Frau Landeshauptmannstellvertreterin Mag.a Ingrid Felipe-Saint-Hilaire, als für Naturschutz und Schutzgebiete zuständiges Mitglied der Tiroler Landesregierung, beschlossen einen Prozess zur Erarbeitung einer Landesstrategie und eines Leitbildes für die Tiroler Schutzgebietsbetreuung zu starten. Die elmauer institute Tirol unter der Leitung von Eva-Maria Cattoen wurden mit der Prozessbegleitung beauftragt.

 

Die Entscheidung für diesen Prozess fußte auf einem Treffen im Frühjahr 2017, bei dem gemeinsam mit den Vertreterinnen und Vertretern der Tiroler Schutzgebiete, Naturparks und des Nationalparks Hohe Tauern die Rolle und die Zukunft der Tiroler Schutzgebiete sowie die Ausgestaltung ihrer Betreuung diskutiert und Handlungsbedarf für eine Weiterentwicklung des Tiroler Schutzgebietskonzepts erkannt wurde.

Das aus dem Jahr 2004 bestehende Konzept der Tiroler Schutzgebietsbetreuung wurde von allen am Prozess Beteiligten generell als ein Erfolgsbeispiel wahrgenommen. Jedoch wuchs in den letzten Jahren auch das gemeinsame Verständnis, dass Anpassungen des Konzepts an gegenwärtige und zukünftige Herausforderungen notwendig sind. 

 

 

Wir schlugen für den Prozess eine zweistufige Herangehensweise vor, welche die Mitwirkung der Beteiligten mit fokussierten begleitenden Analysen durch den Auftragnehmer kombinierte. Während des Prozesses wurden Recherchen, eine Umfrage, Interviews und zwei Workshops durchgeführt. Damit wurden alle relevanten faktischen Daten zur aktuellen strukturellen Ausgestaltung der Tiroler Schutzgebiete ermittelt und die Erfahrungswerte von Mitarbeitern der Schutzgebiete, Fachbehörden und anderer Stakeholder (z. B. Landesumweltanwaltschaft Tirol) erhoben.

In den Workshops wurden zunächst potentielle Entwicklungsoptionen für die Weiterentwicklung der Tiroler Schutzgebietsbetreuung identifiziert. Sieben wurden schlussendlich zu einer genaueren Betrachtung ausgewählt.

Diese Optionen wurden mit allen Beteiligten anhand von SWOT-Analysen auf ihre Vor- und Nachteile sowie Chancen und Risiken genauer untersucht, um eine Grundlage für die Weiterentwicklung des Tiroler Konzepts zur Schutzgebietsbetreuung zu finden. Darüber hinaus wurden noch weitere kurz- und mittelfristige Verbesserungsansätze identifiziert.

Der Auftragnehmer unterzog alle Ergebnisse des Prozesses einer fachlichen Analyse und stellte zum Abschluss des Prozesses in einem Endbericht die Interessenslage der Schutzgebietsbetreuung in einem Überblick dar. Der erarbeitete Konsens bildet die Grundlage für eine abschließende Bewertung der Entwicklungsoptionen, um die Rahmenbedingungen für eine optimale, zukünftige Betreuung der Schutzgebiete zu finden.

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