INGENIEURBÜRO EVA-MARIA CATTOEN

Ihre Experten für partizipative Prozesse und Konfliktmanagement im Umweltbereich und der Regionalentwicklung

Managing conservation conflicts through professional mulitparty mediation

Methodical learning and capacity building using case studies from the conservation sector

Datum: May 19th-22nd, 2026

Veranstaltungsort: LechtAlps competence centre - A-6647 Pfafflar, Bschlabs 24

Zielgruppe: (1) People working in conservation who want to gain a deeper insight into what mediation in the conservation sector can look like, what techniques are used and when mediation can be useful (2) People who are interested in working with mediation in the future and would like to get insights in mediation in the conservation sector or (3) Mediation professionals with previous professional training or certification in mediation in any other sectors (e.g. civic, family, commercial, public, environmental) who wish to work in the conservation sector

Anmeldefrist: 17. April 2026

Teilnehmeranzahl: 10-12 Personen

Kosten: 1350 Euro

Um

Dieser Kurs vermittelt allen Teilnehmenden Einblicke in die spezifischen Kontexte und Situationen von Naturschutzkonflikten und zeigt auf, wie Mehrparteienmediation zu deren Lösung beitragen kann. Wir haben ein interkulturelles und partizipatives Trainingskonzept entwickelt , in dem die Trainerinnen und Trainer vielfältige Erfahrungen und Instrumente im Bereich des Konfliktmanagements im Naturschutz aus verschiedenen Regionen und Kulturen weltweit einbringen. Da jedes Konfliktszenario einzigartig und kontextabhängig ist (Kultur, politisches Umfeld, ökologische Unterschiede usw.), müssen die Strategien der Mehrparteienmediation an die Bedürfnisse der Nutzenden angepasst werden.

Dies geschieht durch einen schrittweisen, partizipativen Designprozess, der die kollektive Expertise der Gruppe einbezieht. Vor dem Trainingsworkshop erhalten die Teilnehmenden einen Fragebogen, um die Bedürfnisse der Nutzenden zu verstehen und wichtige Erkenntnisse zu gewinnen. Die Trainer nutzen die gesammelten Informationen, um die geeignetsten Konzepte und Methoden auszuwählen, die anschließend interaktiv mit den Teilnehmenden diskutiert und geübt werden. So entstehen einzigartige Lernerfahrungen, die individuell auf die Teilnehmenden zugeschnitten sind. Am Ende des Kurses verfügen die Teilnehmenden über die Kompetenzen und Fähigkeiten, relevante Erkenntnisse und erprobte Methoden des Kurses zu reflektieren und in ihrer täglichen Arbeit anzuwenden.

Die Schulung wird von zwei Trainern mit unterschiedlichem geografischem und teilweise unterschiedlichem thematischem Fokus durchgeführt (siehe Details unter „Über die Trainer“).

Vorteile des Kurses

Die Teilnehmer werden Kenntnisse erwerben über…

  • Analyse von Konfliktszenarien im Naturschutzbereich hinsichtlich ihrer Eskalation und Komplexität
  • Verständnis sozialer und konfliktbezogener Dynamiken in Multi-Stakeholder-Kontexten im Naturschutz
  • Entwicklung eines Prozessdesigns für die Mehrparteienmediation
  • Anwendung einer breiten Palette hilfreicher Methoden (z. B. Perspektivenwechsel, Deeskalationsmethoden, gewaltfreie Kommunikation, aktives Zuhören, interessenorientierter Dialog, systematische Multi-Stakeholder-Ansätze usw.) in Mehrparteien-Mediationssituationen

 

Methoden

Eine große Vielfalt an abwechslungsreichen Lehrmethoden : Übungen mit Fallbeispielen aus der persönlichen Erfahrung der Teilnehmer, Simulationen aus dem realen Leben und Übungen mit Fallbeispielen aus der praktischen Erfahrung der Ausbilder, Input-Präsentationen und Diskussionen, Selbstreflexion, Gruppenübungen zur Analyse (z. B. Ausgangssituation, Stakeholder-Analyse) und Diagnose (z. B. Konflikteskalation und Dynamik), Rollenspiele usw.

Themen

  • Theorie der Mediation von Konflikten mit mehreren Interessen und Parteien im Naturschutz
  • Übungen zu Kommunikationstechniken für die Mehrparteienmediation
  • Konzeption von Beteiligungsverfahren und Mehrparteienmediation
  • Fertigkeitstraining für Mehrparteienmediation im Rollenspiel
  • Umgang mit Emotionen und Eskalation in Multi-Stakeholder-Situationen
  • Verständnis und Konsens in Gruppen finden
  • Erfahrungen mit verschiedenen Instrumenten, z. B. Moderation von Gesprächsrunden und Konfliktanalyse
  • Peer-Austausch, Peer-Learning und gemeinsame Reflexion über Fallstudien (von Teilnehmern und Trainern)

 

Ein Kurs in Zusammenarbeit mit „Verknüpfung von Naturschutz und Entwicklung – Dr. Eva M. Gross“, „LechtAlps – Beratungsbüro MMag. Eva-Maria Cattoen“ und dem „Zentrum für Naturschutzdiplomatie – Prof. Alexandra Zimmermann“

 

 

 

INGENIEURBÜRO EVA-MARIA CATTOEN

Bschlabs 24 | 6647 Pfafflar